Auch kleine Wohnungen können großzügig wirken. In Zürich sind kompakte Grundrisse allgegenwärtig – von Altbau-Einzimmerwohnungen bis zu Dachgeschoss-Studios. Mit den richtigen Tricks und durchdachter Planung schaffen Sie mehr Platz, klarere Wege und echten Wohnkomfort.
Zuerst die Wege, dann die Möbel
Bevor neue Schränke bestellt werden, lohnt ein Blick auf die Bewegungsflächen. Türen, Fenster und Durchgänge sollten frei bleiben. Oft entsteht Enge nicht durch fehlende Quadratmeter, sondern durch Möbel, die den Raum zerschneiden. Ein durchgehender Bodenbelag und einheitliche Farben lassen Räume optisch zusammenwachsen.
Wo möglich, ersetzen wir bei Renovierungen raumhohe Einbauten durch flache, wandbündige Lösungen. So bleibt die Fläche nutzbar, ohne dass der Raum vollgestellt wirkt.
Stauraum, der unsichtbar bleibt
- Nischen und Schrägen: Unter Dachschrägen, neben dem Kamin oder hinter der Zimmertür lassen sich Massschränke einpassen.
- Bett und Sitzbank mit Fach: Stauraum im Unterbau spart einen ganzen Schrank.
- Wandflächen nach oben: Offene Regale bis zur Decke nutzen Höhe, die sonst leer bleibt.
- Multifunktionale Möbel: Ausziehtische, Klappbetten und Schiebetüren entlasten den Grundriss im Alltag.
Licht und Spiegel als Raumverstärker
Helle Wände, indirekte Beleuchtung und gezielte Spots an Arbeitsflächen machen kleine Zimmer freundlicher. Spiegel gegenüber von Fenstern verdoppeln das Tageslicht. Schwere Vorhänge und dunkle Deckenfarben sollten Sie in engen Räumen vermeiden – ausser Sie setzen bewusst einen Akzent an einer einzigen Wand.
Glas- oder Schiebetüren zwischen Küche und Wohnbereich halten Lichtwege offen, ohne den Lärm vollständig durchzulassen. Das ist besonders in Altbauten mit langen, schmalen Zimmern wirksam.
Küche, Bad und Flur nicht vergessen
Gerade Nebenräume wirken schnell überladen. In der Küche helfen durchgehende Arbeitsflächen und Hochschränke bis zur Decke. Im Bad schaffen wandhängende Möbel und eine bodengleiche Dusche Weite. Der Flur gewinnt durch eine durchdachte Garderobe mit Sitzfläche und verdeckten Fächern – statt offener Kleiderstangen, die den Eingang zuschütten.
Was bei der Renovierung möglich ist
Manchmal reicht Einrichtung nicht. Wer Wände versetzen, Durchbrüche schaffen oder eine offene Küche einplanen möchte, braucht eine saubere Bestandsaufnahme: Tragende Wände, Leitungen und Brandschutz müssen berücksichtigt werden. Genau hier begleitet Maxinzocktflatzurich Sie von der Idee bis zur Umsetzung – mit massgeschneiderten Lösungen statt Standardmöbeln aus dem Katalog.
Aus kleinen Zimmern mehr herausholen
Wir planen Stauraum, Licht und Grundriss so, dass Ihre Wohnung grösser wirkt und im Alltag besser funktioniert.
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